Queerdenken: Alles auf Anfang

Go tell your friends I’m still a feminist! Seit ca. einem Jahr ist das wahrer als je zuvor. Ich habe (queer-,)feministische Freund_innen kennengelernt und mich als Frauen_*-liebend geoutet, doch dazu später mehr. Ich bin jung, wie man so sagt, und gerade auf dem Weg: mich mit den Dingen zu beschäftigen, die mich interessieren, und meine Identität kennenzulernen. In mir sieht es gerade aus wie eine Mischung aus Baustelle und Spielplatz. Sind Baustellen nicht sowieso immer die aufregendsten Spielplätze gewesen? Ich lese, lerne und unterhalte mich viel und gerne, zur Zeit eben über Themen wie Privilegien, gerechte Sprache, Machtstrukturen. Persönliche Baustellen sind Fragen, die in letzter Zeit auch an anderen Stellen verhandelt wurden, z.B. von Daniel bei kleinerdrei und Debs auf Don’t degrade Debs, darling!: Kann ich eine Schublade für mich nutzen? Passe ich da rein, will ich das? Bin ich queer genug, um das Label „queer“ zu tragen, oder um ohne irgendein Label zu sein? Mein Verständnis von queer ist übrigens hier nachzulesen. Da ich jedes Wort sofort unterschreiben würde, ist es schwierig, eine eindeutige Passage zu zitieren. Asher beschreibt mein intuitives Verständnis von Liebe, Beziehungen, Sex und Geschlechterrollen, aber eben auch, wie viel dazugehört, wie viel Einfühlungsvermögen, Geduld und Rücksicht. In der Hinsicht habe ich einen weiten Weg vor mir und es fühlt sich gut an, unterwegs zu sein. Einige dieser verrückten Gedanken auf dem Weg möchte ich mit euch teilen. Vielleicht machen einige ähnliche Erfahrungen oder erkennen sich darin wieder, finden ganz andere Argumente oder einen Ratschlag.

Außer den großartigen Menschen, die ich in den letzten Jahren kennenlernen durfte, haben mich auch blogs und Bücher weitergebracht. Der sexpositive blog fucking facts von Kaleigh Trace gehört zu meinen Favoriten. Augenöffnende oder bestätigende Bücher waren die Fiktion Die Töchter Egalias von Gerd Brantenberg, Lisa M. Diamonds Studie Sexual Fluidity oder Colette Dowlings Beobachtungen in Der Cinderella-Komplex. Die gesammelten Lieblingslinks und -bücher habe ich auf der Literatur-Seite gelistet. Vielleicht folgen sogar Beschreibungen der einzelnen Titel, wer weiß. Bei Fragen zu den Titeln könnt ihr mir gerne eine Mail schreiben. Zusammengefasst: Ich möchte etwas zurückgeben mit diesem blog, etwas in den Raum stellen und damit meinen Teil zum Netzfeminismus beitragen. Cheers darauf!

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